Medienmandate

 

 

ERöFFNUNG PARKHAUS POSTPLATZ

 

Im Auftrag der Betreibergesellschaft Parkhaus Postplatz und in enger Zusammenarbeit mit dem Atelier Christen, Zug (Organisation und Gestaltung) war ich als Texterin involviert.

 

Nach dreijähriger intensiver Bauzeit eröffnet das Parkhaus am Postplatz in Zug am 28. April 2018 seinen Betrieb. Auf drei Geschossen stehen der Öffentlichkeit insgesamt 100 Parkplätze zur Verfügung. Die Parkfelder sind grosszügig konzipiert und hell beleuchtet. Anfahrt und Belegung werden über das städtische Parkleitsystem signalisiert.

 

Ein Blick zurück: 2008 stimmte das Stadtzuger Stimmvolk dem Bebauungsplan und der Erstellung von 100 öffentlichen Parkplätzen in einem Parkhaus zu. In der Folge beschlossen die Pensionskasse der Stadt Zug und die WWZ AG, drei Geschosse im neuen Parkhaus am Postplatz von der Immobilien Zug AG schlüsselfertig zu erwerben.


Das neue Parkhaus soll sich positiv auf das Zuger Stadtleben und die Belebung des Zentrums auswirken. Denn die neuen 100 öffentlichen Parkplätze ersetzen bzw. ergänzen einen Teil der oberirdischen Parkplätze im Quartier; nach dem Motto: unten mehr Parkraum, oben mehr Freiraum. Die Konditionen für die Nutzer sind attraktiv. So profitieren diese von einem 24-Stunden-Betrieb, von fairen Kurzzeittarifen (1 CHF bis 30 Min / 3 CHF bis 2 Std), Elektroladestationen und dem Anschluss des Parkhauses ans städtische Parkleitsystem.


Durch die zentrale Lage im dicht bebauten innerstädtischen Kontext gab es beim Bau des Parkhauses mit seinen vier Untergeschossen diverse bauliche Herausforderungen zu meistern. So stand während der gesamten Bauzeit wenig Umschlag- und Lagerfläche zur Verfügung, was eine minuziöse logistische Planung durch die verantwortliche ARGE erforderte. Oberirdisch entstanden zwei autarke Wohn- und Geschäftsgebäude, die unterirdisch mit dem Parkhaus verbunden sind.


Der nördlich gelegene Neubau ist auf der Seite Poststrasse viergeschossig und orientiert sich in Grösse, Ausformulierung und Materialisierung mittels Natursteinfassade an seinen historischen Nachbarn. Im rückwärtigen Bereich ist das Gebäude achtgeschossig und einfach verputzt. Der östlich an das Postgebäude angrenzende Neubau setzt mit einer geschwungenen Glas-Metallfassade einen eleganten Kontrapunkt und verhilft zu einem gekonnten Paarlauf zwischen Alt und Neu. Die Beteiligten (die Immobilien AG und die Leutwyler Partner Architekten AG) können auf eine intensive dreijährige Zusammenarbeit ohne Zwischenfälle zurückblicken.